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AlentejoNaturwunder und Parks

Ilha do Pessegueiro

Die Insel Pessegueiro vor Porto Covo mit einer Festung aus dem 17. Jahrhundert, römischen Fischbecken und Bootsausflügen im Sommer.

Die kleine Insel Pessegueiro, von der Küste des Alentejo aus gesehen

Vor der Küste des Alentejo bewacht eine flache, wie ein umgedrehtes Boot geformte Insel die Einfahrt zu einer kleinen Bucht. Die Ilha do Pessegueiro – besungen von Rui Veloso und fotografiert von allen, die Porto Covo entdecken – ist ein Ort der Fischerboote, römischen Ruinen und Seevögel. Eine kleine Festung wacht über die Insel.

Die Insel der Seefahrer

Der Name der Insel geht vermutlich nicht auf einen Pfirsichbaum, sondern auf das lateinische Wort piscis zurück: Hier befand sich eine römische Fischsalzerei. Ihre Becken wurden am Ufer und auf der Insel entdeckt. Karthagische und römische Schiffe suchten Schutz im Kanal, ebenso wie es Fischerboote noch heute tun. Im 16. Jahrhundert begannen Ingenieure unter spanischer Herrschaft mit dem Bau eines befestigten Hafens, der nie vollendet wurde. Erhalten sind die Festung auf der Insel und ihr Gegenstück auf der Festlandklippe; beide stehen unter Denkmalschutz und bieten herrliche Aussichtspunkte. Die Insel liegt geschützt im Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina, nahe den Stränden von Vila Nova de Milfontes und dem Ort Sines.

Sehenswertes

  • Die Insel und ihre Festung aus dem 17. Jahrhundert, vom Strand auf dem Festland aus gesehen.
  • Die Praia do Banho mit Blick auf die Insel.
  • Der weiß getünchte pombalinische Platz von Porto Covo.
  • Römische Fischsalzbecken entlang der Küste.
  • Die Seevogelkolonien auf der Insel und den nahe gelegenen Klippen.

Praktische Informationen

Porto Covo, der der Insel gegenüberliegende Ort, liegt 15 Kilometer südlich von Sines an der Küstenstraße. Im Sommer fahren Boote vom Fischerhafen zur Insel. Der Kanal ist flach und die Überfahrt kurz. Im Winter bleibt die Insel den Vögeln überlassen.

Bildnachweis: Ilha do Pessegueiro, Foto von Alvesgaspar — CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons.