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Belém

Lissabons Ufer der Entdeckungen: das Mosteiro dos Jerónimos, der Torre de Belém, das Grab Vasco da Gamas und das Pastel nach dem Rezept des Klosters.

Das Mosteiro dos Jerónimos in Belém, Lissabon

Belém säumt den Tejo am westlichen Rand von Lissabon. Hier wurde Portugals Zeitalter der Entdeckungen in Stein verewigt: Ein großes Kloster, ein Turm am Wasser und ein Denkmal für die Seefahrer machten das Viertel zu Lissabons berühmtestem Spazierweg am Fluss.

Steinerne Chroniken der Entdeckungsreisen

König Manuel I. gab den Bau des Mosteiro dos Jerónimos in Auftrag; begonnen wurde er Anfang des 16. Jahrhunderts. In die manuelinischen Mauern sind Taue, Korallen und Armillarsphären eines Seefahrerreichs gemeißelt. Seit 1983 gehören das Kloster und die Torre de Belém, die wenige Jahre später nach Entwürfen von Francisco de Arruda errichtet wurde, gemeinsam zum UNESCO-Welterbe. In der Kirche Santa Maria ruht Vasco da Gama in einem steinernen Grab. Flussabwärts wurde das Padrão dos Descobrimentos 1960 zum fünfhundertsten Todestag von Heinrich dem Seefahrer eingeweiht. Neben dem Kloster werden die Pastéis de Belém seit 1837 nach einem geheimen Rezept aus dem Kloster gebacken.

Sehenswertes

  • Das Mosteiro dos Jerónimos und seine Kreuzgänge
  • Das Grab Vasco da Gamas in der Kirche Santa Maria
  • Der Torre de Belém direkt am Wasser
  • Das Padrão dos Descobrimentos am Flussufer
  • Die Pastéis de Belém, weiterhin nach dem Rezept des Klosters gebacken
  • Die Gärten und die Promenade am Tejo

Praktische Informationen

Belém liegt am Ufer des Tejo im Westen Lissabons. Die Denkmäler liegen dicht beieinander entlang der Gärten am Fluss. Das Viertel lohnt einen ganzen Tag zu Fuß: Trag bequeme Schuhe und Sonnenschutz für das offene Flussufer und informiere dich vor dem Besuch auf den offiziellen Websites der Denkmäler.

Bildnachweis: Mosteiro dos Jerónimos in Belém, Lissabon, von Jakub Hałun — CC BY 4.0, via Wikimedia Commons.